Mittwoch, 20. Juni 2018

Krimis frisch ausgepackt

Abbildungen: Harper Collins

James Grippando "Zwischen Wahrheit und Lüge", Harper Collins, 368 Seiten, 12,99 EUR, ISBN 978-3-9596-7778-3     Die Handschellen schließen sich noch am Flughafen um Isabelle Bornellis Handgelenke. "Mordverdacht" lautet der Haftgrund. Jack Swyteck, Miamis Strafverteidiger für die besonders schwerwiegenden Fälle und Highschoolfreund von Isas Ehemann Keith, übernimmt den Fall. Zwar beteuert Keith ihm gegenüber Isas Unschuld - doch was weiß der alte Freund eigentlich über die Vergangenheit seiner Frau? Warum verließ sie die USA damals so kurzfristig? Jack sieht sich einer Mandantin gegenüber, die stetig auf dem schmalen Grat zwischen Wahrheit und Lüge wandelt. Bis zuletzt ist ihm nicht klar, ob sie Täter oder Opfer ist. Oder beides.
Köllefornia informiert:    Zum Buch: Ein durchgehend typisch geschriebener Gerichtskrimi. Spannend, authentisch und lehrreich. Kein Wunder, da der Autor selbst einst Strafverteidiger war. Zum Autoren: James Grippando ist Autor diverser New York Times-Bestseller. Cash Landing – Der Preis des Geldes ist sein dreiundzwanzigstes Buch. James Grippando arbeitete zwölf Jahre als Strafverteidiger bevor sein erstes Buch "Im Namen des Gesetzes" 1994 veröffentlicht wurde und ist weiterhin als Berater für eine Kanzlei tätig. Er lebt im Süden Floridas mit seiner Frau, drei Kindern und einem Golden Retriever namens Max, der nicht weiß, dass er ein Hund ist.

Felicity Everett "Das Paar aus Haus Nr. 9", Harper Collins, 416 Seiten, 9,99 EUR, ISBN 978-3-9596-7212- 2    Sara und Neil begrüßen ihre neuen Nachbarn Gavin und Louise. Die Paare sind sich sofort sympathisch. Bald schon erscheint Sara ihr eigenes braves Familienleben neben den weltgewandten Nachbarn trist. Je mehr sie in die geheimnisvolle Welt von Gavin und Louise eintaucht, desto stärker wird die Versuchung, ihr eigenes Leben hinzuwerfen. Doch sie ahnt nicht, was das Paar von nebenan verbirgt. Und jede Veränderung hat ihren Preis.
Köllefornia informiert:    Zum Buch: Etwas langatmig, aber sehr gut beobachtend geschrieben. Lesestoff für lange Sommerabende, der die unterschiedlichen Charaktere der Hauptpersonen fantastisch beschreibt. Lesenswert! Zur Autorin: Felicity Everett ist in Manchester aufgewachsen. Nachdem sie erfolgreich zahlreiche Kinderbücher veröffentlicht hat, widmete sie sich dem Schreiben von Romanen. "Das Paar aus Haus Nr. 9" ist ihr zweiter Roman. Die Autorin lebt in Gloucestershire.

Dienstag, 19. Juni 2018

Opening Kunsthalle Mannheim

       Edouard Manet "Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko" in der Mannheimer Kunsthalle. Foto: Lydia Tress

Ein kunstvolles Hoch auf die prächtig gebaute neue Kunsthalle in Mannheim. Hier wurde wieder einmal ein imposanter sowie großzügig gestalteter Bau eröffnet. Begonnen wird mit einer Fotoschau von Jeff Wall. Sehr gute präsentierte großformatige Fotografien. Wall, der die Fotografie eigentlich neu erfunden hat, begrüßt Kunstinteressierte wie auch Laien auf eindrucksvoller Weise.

.. und die Zeit vergeht wie im Flug. Eine Installation von Klaus Rinke. Fotos: Lydia Tress

In den anderen Räumen des Neubaus erleben die Besucher Werke von Anselm Kiefer, Klaus Rinke mit seiner kreisenden Uhrinstallation, Richard Long mit seinem "Spring Circle" von 1991 und Bogomir Ecker mit seinem Block "Prototypen". Alle Räume sind super durch konzipiert und mit einer ansprechenden Hängung versehen.

Links Nam June Paik, rechts Anselm Kiefer, Fotos Lydia Tress

Besonders spannend, das Schau-Depot. Hier versammeln sich die unterschiedlichsten Stile, Malereien sowie Skulpturen und Objekte. Hier entdeckt man Henry Moore neben Arman, Höckelmann, Ben Vautier oder Horst Antes. 

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Kunsthalle Mannheim https://www.kuma.art/de/offen

Freitag, 15. Juni 2018

Der neue Klaus-Peter Wolf - Erscheinungstermin 20.06.2018

Abbildung: S. Fischer

Klaus-Peter Wolf "Totentanz am Strand - Sommerfeldt kehrt zurück", S. Fischer Verlag, 384 Seiten, 10,99 EUR, ISBN 978-3-596-29919-5    Der gefährlichste Mann der Republik heißt Dr. Bernhard Sommerfeldt. Er ist aus Ostfriesland geflohen. Aber Ostfriesland hat auch sie: Ann Kathrin Klaasen, die beste Zielfahnderin in ganz Deutschland. Sie heftet sich an seine Fersen. Lesen Sie jetzt nach „Totenstille im Watt“ den zweiten Band der neuen Serie von Nummer 1-Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf. „Das ganze Leben ist ein Spiel. Man muss nicht in ein Casino gehen, um daran teilzunehmen. Ich spiele volles Risiko, mit höchstem Einsatz. Aber was kann ich gewinnen? Die Freiheit? Meine Beate? Bekomme ich dann mein altes Leben zurück? Alles würde ich dafür tun! Ja, ich habe Heimweh nach Ostfriesland. Ich möchte mein Leben als Dr. Bernhard Sommerfeldt zurück, zusammen mit meiner Beate. Am liebsten würde ich meine Praxis wieder eröffnen. Menschen behandeln. Den neuen Lover von Beate entsorgen. Am Meer spazieren gehen, der Nordsee lauschen und mich dem Wind aussetzen. Aber dort, wo ich mich am wohlsten fühle, dort, wo ich jetzt am liebsten wäre, ist auch die Gefahr am größten, verhaftet und von Ann Kathrin Klaasen einkassiert zu werden. Und doch: Ich bin ein Mann mit Prinzipien. Es stehen noch einige auf meiner Liste…“
Köllefornia informiert:     Zum Buch:
Was ist bloß im Kopf von Klaus-Peter Wolf los? Er schreibt und schreibt und alles wird mit einem Riesenerfolg belohnt. Dieser Schriftsteller zieht ganze Generationen von LeserInnen in den Bann. Seine Geschichten sind immer wieder total spannend und intelligent aufgebaut. Es wird nie langweilig seine Romane geradezu mit den Augen zu verschlingen. Gegenüber vieler seiner Artgenossen erfindet er seine Romane stets neu ohne sich in ständige Wiederholungen zu verstricken. Auch dieser neue Fall kann sich unbedingt sehen (lesen) lassen. Eigentlich ein Muss für alle Krimifans. Zum Autoren: Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im selben Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln an die Küste gezogen und Wahl-Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 24 Sprachen übersetzt und über zehn Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für "Tatort" und "Polizeiruf 110". Die Romane seiner Serie mit Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen stehen regelmäßig mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, derzeit werden einige Bücher der Serie prominent fürs ZDF verfilmt und begeistern Millionen von Zuschauern.

Montag, 11. Juni 2018

Hommage an Jannis Kounellis


Jannis Kounellis ohne Titel aus dem Jahr 2000 (Foto: Lydia Tress)

Kunst & Kohle - Hommage an Jannis Kounellis - Mit Ayşe Erkmen, Anselm Kiefer, Michael Sailstorfer, Sun Xun, Timm Ulrichs und Bernar Venet. 11. Juni bis 28. Oktober 2018,
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
Schade das Jannis Kounellis, Pionier der Arte Povera-Bewegung, das nicht mehr erleben durfte. Eine wunderbare Ausstellung seines Werkes mit den Verbeugungen unterschiedlicher arbeitender Künstlerkollegen. Laut Direktor Walter Smerling hatte er bereits die Zusage für eine One-Man-Show Kounellis, wollte aber erst nach einem Probewohnen in den Museumsräumen entscheiden, was und wie er seine Werke präsentieren wird. Leider kam der Tod des Künstlers dazwischen und niemand außer ihm selbst, weiß wie er seine Ausstellung konzipiert hätte.

Anselm Kiefer, Installation "Klingsors Garten", 2018 (Foto: Lydia Tress)

Nun hat Walter Smerling gemeinsam mit dem Kurator Ferdinand Ullrich eine Hommage an Jannis Kounellis erarbeitet. Eine fantastische Ausstellung, die mit Arbeiten von sechs Künstlern ergänzt wird. Totalkünstler Timm Ulrichs brilliert mit seinem aus Briketts gemauerten Kohleofen, der übrigens am Schluss der Ausstellung in Flammen aufgehen soll. Daneben weitere Video- und Fotoarbeiten Ulrichs. Anselm Kiefer überzeugt durch einen an einem Märchenwald erinnerten Raum. Ein Installation, die man unbedingt auf sich wirken lassen sollte. Ebenso sind Bernar Venet, Sun Xun, Michael Sailstorfer sowie Ayşe Erkmen mit vorzüglichen Arbeiten rund um die Kounellis-Schau vertreten.

Timm Ulrichs "Kohleofen brennbar", 1975/2018 (Foto: Lydia Tress)

Da für Jannis Kounellis stets die Materialien, Blei, Kohle, Jute, Eisen eine große Rolle spielten, können seine hier repräsentierten Werke, für einen perfekten Einblick aus seinem Œuvre gesehen werden. Besucher sollten sich genügend Zeit mitbringen um diese tolle Ausstellung gebührend genießen zu können. (H.T.)

Sonntag, 10. Juni 2018

Neues von btb

Abbildungen: btb

Rebecka Edgren Aldén „Die achte Todsünde“, btb Verlag, 352 Seiten, 10,- EUR, ISBN 978-3-442-71678-4     Vor zehn Jahren hatte Nora einen furchtbaren Unfall, wie durch ein Wunder hat sie überlebt. Sie erinnert sich kaum daran. Danach beschloss sie, das Leben zu leben, von dem sie immer geträumt hat: Sie schreibt erfolgreiche Bücher, hat einen wunderbaren Ehemann, zwei süße Kinder, wohnt in einer herrschaftlichen alten Villa in einem Vorort Stockholms. Doch als im Haus gegenüber eine neue Nachbarin einzieht, geraten die Dinge aus den Fugen. Die Vergangenheit holt Nora ein, ihre Idylle bröckelt. Auf einmal beginnt sie sich an Details des Unfalls zu erinnern - aber warum jetzt? Kann sie sich selbst noch trauen? Und was, wenn es damals gar kein Unfall war?
Köllefornia informiert:    Zum Buch: Wenn aus einem eigentlich längst verarbeiteten Ereignis ein neues Trauma entsteht, reflektiert die Autorin auf eindrucksvoller Art und Weise. Hervorragend geschrieben. Zur Autorin: Rebecka Edgren Aldén ist Journalistin, unter anderem für die Frauenzeitschrift „Damernas Värld“. „Die achte Todsünde“ ist ihr erster Roman. Gemeinsam mit ihren drei Kindern und ihrem Mann lebt sie in Nacka bei Stockholm.


Jonathan Lee „High Dive“, btb Verlag, 464 Seiten, 16,- EUR, ISBN 978-3-442-75631-5    Brighton, Südengland 1984: Moose, ein ehemaliger Spitzensportler, der seine besten Zeiten längst hinter sich hat und nun als Hotelmanager im hiesigen Grand Hotel arbeitet, kann sein Glück kaum fassen: Das Grand wurde ausgewählt, Regierungschefin Margaret Thatcher sowie ihr gesamtes Kabinett für ein paar Tage zu beherbergen. Alles soll reibungslos klappen bei Ankunft der eisernen Lady in 24 Tagen. Mooses Tochter Freya, die gerade die Pubertät hinter sich hat und an der Rezeption sitzt, wird bis dahin ihre Manieren entdeckt, der Portier seinen Bourbonkonsum im Griff, und der Koch ein paar französische Gerichte auf der Pfanne haben, die gerade so en vogue sind, hofft Moose. Was er nicht ahnt: Soeben hat ein Mann unter dem Namen Roy Walsh in Zimmer 629 eingecheckt und dort eine Bombe platziert, die genau in 24 Tagen detonieren soll ... Jonathan Lee verwebt Fakten und Fiktion, Komödie und Tragödie zu einem eindringlichen Roman um Gewalt, Gewissen und Loyalität – von großer Aktualität.
Köllefornia informiert:     Zum Buch: Ein politischer, sehr aktueller Thriller, der es in sich hat. Sehr zu empfehlen. Zum Autoren: Jonathan Lee, geboren 1981 in Surrey, studierte englische Literatur, lebte eine Zeitlang in Südamerika und arbeitete in einer Anwaltskanzlei in London City. 2007 wurde er nach Tokio versetzt. Zurück in England ließ er sich beurlauben und schrieb „Wer ist Mr Satoshi?“, der Leser und Presse gleichermaßen begeisterte. Inzwischen lebt Jonathan Lee in New York City, arbeitet nebenbei für das das Literaturmagazin „A Public Space“.

Mord und Totschlag zwischen zwei Buchdeckel

Abbildungen: Ullstein / List
 
Lars Schütz „Der Alphabetmörder“, Ullstein Verlag, 384 Seiten, 10,- EUR, ISBN 978-3-548-28930-4     Jan Grall und Rabea Wyler, Profiler beim LKA, übernehmen einen ganz besonders grausamen Fall: In einem Wildpark wurde ein Mann mit zersplitterter Schädeldecke gefunden. Wenig später stoßen die Ermittler auf zwei weitere Leichen, beide aufs Brutalste verstümmelt. Allen Opfern wurden Buchstaben unter die Haut tätowiert: ein A, ein B, ein C. Und das ist erst der Anfang … Mit der Post erhalten Grall und Wyler eine perfide Botschaft: einen blutverkrusteten Hautfetzen mit einem weiteren Buchstaben. Ist das Opfer noch am Leben? Als Gralls Hotelzimmer mit einem Z markiert wird, beginnt endgültig der Wettlauf gegen die Zeit.
Köllefornia informiert:    Zum Buch: Bei diesem Fall geht es für die Leser sofort zur Sache. Ohne lange Vorrede wird den Toten ein Buchstabe auf dem Körper tätowiert. Aber lesen Sie doch selbst, es wird sehr spannend. Zum Autoren: Lars Schütz wurde 1992 geboren. Er arbeitet als Texter für eine große Düsseldorfer Werbeagentur. „Der Alphabetmörder“ ist sein Thrillerdebüt und der erste Teil der Serie um Profiler Jan Grall.

Gard Sveen „Der einsame Bote“, List Verlag, 304 Seiten, 15,- EUR, Isbn 978-3-471-35150-5     Oslo ist ein kalter Ort. Kommissar Tommy Bergmann steht am Abgrund. Bis heute gibt es keine Spur von der 13-jährigen Amanda, die er schon seit Monaten sucht. Jetzt wurde das Mädchen für tot erklärt, der Mörder angeblich beerdigt und der Fall offiziell abgeschlossen. Gibt Bergmann seine Ermittlungen nicht auf, wird er suspendiert. Doch er kann nicht anders, er muss weitergraben in diesem hoffnungslosen Fall und wird dafür von seinen Kollegen isoliert. Als er fast aufgeben will, stößt er auf die Spuren einer Sekte. Ihr Anführer sieht sich als weiser Hirte, der das einfache Leben liebt. Er glaubt, dass ein Mörder erlöst werden kann, wenn ein junges Mädchen geopfert wird. Wie Amanda. Oder wie die Tochter von Susanne Bech, Bergmanns Kollegin.
Köllefornia informiert:    Zum Buch: Auch dieser Krimi von Sveen ist bei weitem nicht so schnell zu durchschauen. Er folgt seinem konsequenten Schreibstil, der fesselnd und unterhaltsam aufgebaut ist. Eigentlich ganz schön, wenn man als Leser nicht sofort alles versteht. Ein Superbuch. Zum Autoren: Gard Sveen, geboren 1969, ist Staatswissenschaftler und hat viele Jahre als Seniorberater im norwegischen Verteidigungsministerium gearbeitet, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Der erste Band der Serie um Tommy Bergmann „Der letzte Pilger“ wurde mit dem Rivertonpreis 2013 und dem Glass Key Award 2014 ausgezeichnet, dem wichtigsten skandinavischen Krimipreis. Gard Sveen lebt in Ytre Enebakk, einem kleinen Ort in der Nähe von Oslo.

Der Wille zum Bösen

Abbildung: Heyne

Dan Chaon „Der Wille zum Bösen“, Heyne Verlag, 624 Seiten, 14,99 EUR, ISBN 978-3-453-43916-0    Eine Familientragödie, ein Serienmörder, Identität, Erinnerung und die Suche nach der Wahrheit – diese Elemente verwebt der amerikanische Bestsellerautor Dan Chaon zu einem faszinierenden Thriller. Im Mittelpunkt steht der Psychologe Dustin, den die Frage quält, wer seine Eltern ermordet hat. Als er auf den genialen Ermittler Aqil trifft, der angeblich seit Jahrzehnten einem Serienmörder auf der Spur ist, geraten beide in einen Mahlstrom aus Verbrechen und Abgründen, der in die Tiefen der Vergangenheit führt ... zu der Frage nach dem Bösen im Menschen.
Köllefornia informiert:     Zum Buch: Im ersten Moment des Lesens kommt einem die Geschichte etwas verworren vor. Das ändert sich aber spätestens nach dem Verständnis des Familienaufbaus. Danach folgt eine eigenwillige aber geradlinige Erzählung eines Thrillers, der übrigens ohne blutige Details auskommt. Zum Autoren: Dan Chaon gilt in Amerika als einer der aufregendsten Spannungsautoren der Gegenwart. Seine Romane und Geschichten sind mehrfach preisgekrönt, 2006 wurde er mit dem Academy Award in Literature ausgezeichnet. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit lehrt Chaon Creative Writing. Über fünf Jahre lang arbeitete er an „Der Wille zum Bösen“, seinem vielleicht persönlichsten Werk, das als literarische Sensation gefeiert wird. Chaon lebt in Cleveland, Ohio.