Dienstag, 13. März 2018

Vier Buchtitel für spannende Frühlingsstunden

Abbildungen: dtv

Jens Henrik Jensen „Oxen. Der dunkle Mann“, dtv, 512 Seiten, 16,90 EUR, ISBN 978-3-423-26179-1    Niels Oxen, der traumatisierte Elitesoldat, ist untergetaucht. Um dem mächtigen Geheimbund „Danehof“ das Handwerk zu legen, hat er Museumsdirektor Malte Bulbjerg brisante Unterlagen zugespielt. Doch kurze Zeit später ist Bulbjerg tot, und ein weiterer Mord wird Oxen in die Schuhe geschoben. Ihm bleibt keine andere Wahl, als aus dem Untergrund heraus zu agieren. Als es der Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck gelingt, Oxen aufzuspüren, werden beide vom „Danehof“ in eine Falle gelockt. Köllefornia informiert:    Zum Buch: Es geht genauso spannend Weiter wie mit Oxen gewohnt. Intrigen, Macht, Spannung pur, einfach ein tadelloser Roman von Jens Henrik Jensen. Nach dieser Spitzenlektüre bleibt nur noch auf den dritten Band zu hoffen. Der Schluss verspricht eine weitere atemberaubende Fortsetzung. Zum Autoren: Jens Henrik Jensen wurde 1963 in Søvind, Dänemark, geboren. Er hat 25 Jahre als Journalist gearbeitet und war in verschiedenen Funktionen, u. a. als Redakteur und Ressortleiter, für die Tageszeitung JydskeVestkysten tätig. Seit 2015 widmet er sich ganz dem Schreiben von Büchern. Sein Debütroman, „Wienerringen“, erschien 1997, in den folgenden Jahren veröffentlichte er die Kazanzki-Trilogie sowie die Nina-Portland-Reihe. Im Rahmen der Recherche für seine Bücher reiste Jensen nach Murmansk, Krakau und durch den Balkan. Weitere Reisen führten ihn nach Australien und Neuseeland sowie nach Nord- und Südamerika. Die drei Bände der OXEN-Reihe, die in Dänemark von 2012 bis 2016 erschienen, stehen an der Spitze der Bestsellerlisten, wurden bereits in zehn Länder verkauft, und SF Studios sicherte sich die Filmrechte. 2017 gewann Jens Henrik Jensen den Danish Crime Award. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in seiner Heimatstadt.
 
Benjamin Cors „Küstenstrich“, dtv, 384 Seiten, 10,95 EUR, ISBN 978-3-423-21722-4    Ein Adliger mit Kontakten zur französischen Regierung erhält drei Morddrohungen innerhalb einer Woche: Sein neuer Auftrag führt Nicolas Guerlain abermals in die Normandie. Doch noch bevor er Bekanntschaft mit seiner Schutzperson machen kann, stößt er auf eine Leiche – vom Pont de Normandie hängt eine leblose Gestalt. Und das ist erst der Anfang.
Köllefornia informiert:    Zum Buch: Ein hervorragender Roman, der in einem urigen Fleckchen Frankreichs spielt. Die Personen werden super dargestellt und die Handlung gut verständlich beschrieben. Alles in allem bis hierher eine hervorragende Krimireihe, die niemals langweilig wird. Zum Autoren: Benjamin Cors ist politischer Fernsehjournalist und hat viele Jahre für die ARD Tagesschau, die ARD Tagesthemen und den Weltspiegel berichtet. Heute arbeitet er für den SWR. Er ist Deutsch-Franzose und hat die Sommer seiner Kindheit in der Normandie verbracht.


Dror Mishani „Die Möglichkeit eines Verbrechens“, dtv,
336 Seiten, 10,95 EUR, ISBN 978-3-423-21717-0    In Cholon, einem Vorort von Tel Aviv, wird eine Kindergärtnerin brutal zusammengeschlagen. Als sie aus dem Koma erwacht, identifizert sie den Täter ‒ damit scheinen zunächst alle Fragen beantwortet. Doch der Fall lässt Inspektor Avraham keine Ruhe. Er ermittelt auf eigene Faust und verdächtigt Chaim Sara: Wozu fliegt der Cateringunternehmer gerade jetzt mit seinen Kindern nach Manila? Und wo ist seine philippinische Frau? Oder geht die Fantasie mit Avraham durch? Das, was passiert sein könnte, ist noch weit schlimmer als das, was bisher geschehen ist.
Köllefornia informiert:    Zum Buch: Zu Recht hat die Schriftstellerlegende Mankell diesen Autoren in dem Himmel gelobt. Eine super Schreibe, ein tolles Thema und mit hundertprozentiger Sicherheit auch ein zufriedenes Lesepublikum. Bravo. Zum Autoren: Dror Mishani ist Lektor bei Keter Books in Jerusalem (u.a. der Werke von Henning Mankell) und Literaturprofessor, spezialisiert auf die Geschichte der Kriminalliteratur. „Vermisst“ ist sein erster Roman und der erste in einer Reihe um Inspektor Avi Avraham. Die israelische Krimiserie sorgte bereits vor Erscheinen im In- und Ausland für große Aufmerksamkeit. „Vermisst“ wurde in zahlreiche Länder verkauft. 


Hannah O’Brien „Irisches Erbe“, dtv, 432 Seiten, 9,95 EUR, ISBN 978-3-423-21720-0    Das gesamte County Galway steht unter Schock: In verschiedenen Kirchen der Umgebung werden kurz hintereinander Morde begangen. Und das ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit! Der vierte Fall für Grace O’Malley von der Mordkommission im westirischen Galway und ihrem Kollegen Rory Coyne ist besonders knifflig. Will sich jemand an den Geistlichen rächen? Eine heiße Spur führt nach Nordirland ‒ und mitten hinein in einen nach wie vor schwelenden Glaubenskonflikt.
Köllefornia informiert:    Zum Buch: Ein Krimi, der gerade zum Ende noch einmal so richtig Fahrt aufnimmt und unvorhersagbare Wendungen nimmt. Beeindruckende Schreibweise und eine gut fundierte Handlung. Ganz nebenbei lernt man auch die fantastische Landschaft Irlands kennen. Zur Autorin: Hannah O´Brien ist Autorin und Journalistin. Sie lebte lange in ihrer Wahlheimat Connemara und fühlt sich an der irischen Westküste bis heute zu Hause. Neben zahllosen journalistischen Veröffentlichungen über die Grüne Insel und ihre Bewohner, hat sie eine erfolgreiche irische Krimireihe um die eigenwillige Ermittlerin Grace O’Malley aus Galway geschrieben. Wenn Hannah O‘Brien nicht gerade in Irland weilt, findet man sie meist in Köln und an der Mosel.