Donnerstag, 2. November 2017

Bestandsaufnahme Gurlitt

Fotos: Lydia Tress

Zwei zeitgleiche Ausstellungen in Bonn und Bern.  
Vom 3. November 2017 bis 11. März 2018 zeigt die Bundeskunsthalle in Bonn die Ausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt“.    Diese Kunstschau gibt Einblick in der Sammlung, die in Verbindungen mit NS-Kunstraubzügen beziehungsweise Schicksalen verfolgter jüdischer Kunstsammler, Kunsthändler und Künstler stehen sollen. Darunter sind Arbeiten von Max Beckmann, Marc Chagall, Otto Dix, Max Liebermann, Henri Matisse und Picasso.

Nach einer Zollzugkontrolle wurde im September 2010 gegen Cornelius Gurlitt wegen Verdacht der Steuerhinterziehung ermittelt. Anfang 2012 wird seine Münchner Wohnung durchsucht und zahlreiche Kunstwerke beschlagnahmt. Zwei Jahre später wurden in Gurlitts Salzburger Domizil weitere Kunstwerke sichergestellt. Erste Vermutungen, dass es sich bei den 1500 Werken um reine Raubkunst handelt, konnten bis heute nur zu einem Prozent bestätigt werden. Dabei handelt es sich um sechs Bilder.

Mehr zu den in Bonn gezeigten Kunstwerke, kann online unter www.bestandsaufnahme-gurlitt.de abgerufen werden. Außerdem ist ein 450-seitiger Katalog zum Preis von 29,90 EUR, im Verlag der Buchhandlung Walther König erschienen.