Donnerstag, 12. Oktober 2017

Die linke Hand des Bösen

Abbildung: Piper

Wolfgang Burger "Die linke Hand des Bösen", Piper, 432 Seiten, 15,- EUR, ISBN 978-3-492-06031-8    Als Kommissar Arne Heldt in einem Heidelberger Vorort auf grausamste, ja sadistische Weise ermordet aufgefunden wird, ist Kripochef Alexander Gerlach fassungslos. Zwar war das Opfer nicht sehr beliebt, ein Gerechtigkeitsfanatiker, gefangen in einer Welt, in der es nur Gut oder Böse gab. Aber er war ein Kollege. Umgehend beginnt Gerlach mit den Ermittlungen und stößt bald auf einen alten Fall von Vergewaltigung und Mord, den Heldt neu aufrollen wollte. Die Spuren führen schließlich in einen Sumpf von zutiefst menschenverachtenden Geschäften, der nicht nur in die besten Kreise Baden-Württembergs reicht, sondern bis nach Griechenland und Aserbaidschan. Doch wer ist der gewissenlose Kopf des Ganzen?
Köllefornia informiert:    Zum Buch: Dies ist bereits der 14. Fall einer Reihe um den Kriminalbeamten Gerlach. Dieses Buch ist am Anfang etwas langatmig. Allerdings kippt dieser Eindruck nach einigen Seiten und man möchte immer weiter lesen. Spannend und für Zartbesaitete, unblutig geschrieben. Zum Autoren: Wolfgang Burger, geboren 1952 im Südschwarzwald, ist promovierter Ingenieur und hat viele Jahre in leitenden Positionen am Karlsruher Institut für Technologie KIT gearbeitet. Er hat drei erwachsene Töchter und lebt heute in Karlsruhe und Regensburg. Seit 1995 ist er schriftstellerisch tätig. Die Alexander-Gerlach-Romane waren bereits zweimal für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und standen mehrfach auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.